Die Jugendarbeit im Ostholsteinischen
Segler Verein Eutin
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Prolog
1. Ziele
2. Jugendordnung
3. Beschreibung der Bootsklassen 3.1. Optimist 3.2. Laser Radial 3.3. 420er
4. Ausbildung 4.1. Anfängergruppe 4.2. Regattagruppe 4.3. Jollenanfängergruppe 4.4. Jollenregattagruppe
5. Wintertraining
6. Projekte Schule und Verein
7. Spitzenförderung
8. Ausbildungsmittel
9. Schulung und Ausbildung
1. Vorwort
Im folgenden wird das Konzept der Jugendarbeit des Ostholsteinischen Segler Vereins Eutin vorgestellt. Die Jugendordnung ist die Grundlage der Jugendarbeit des OSVE. Aus Vereinfachungsgründen wurde bei den allgemeinen personellen Angaben nur die maskuline Form verwendet.
2.
Ziele Der OSVE ermöglicht seinen jugendlichen Mitgliedern eine fundierte, seglerische Aus- und Weiterbildung, mit dem Ziel, die Freude am Segelsport zu wecken und die Fähigkeiten des sportlichen Segelns zu vertiefen. Besonderen Wert legen wir auf eine gute Seemannschaft und ein kameradschaftliches Verhalten der Jugendlichen untereinander. Die Förderung desselben erfolgt durch gemeinsame Unternehmungen, Übertragung von Verantwortungen.
Der Jugendvorstand als Organ der Vereinsjugend steuert über seine Mitglieder das Training und die seglerische Ausbildung der Jugendlichen und verwaltet das Material der Jugendgruppe. Der Jugenwart ist gemäß § 11 der Satzung des OSVE stimmberechtigtes Mitglied im Vorstand des OSVE.
4. Beschreibung der Bootsklassen
4.1. Optimisten Der Optimist ist eine Einhandjolle und die weitverbreiteste internationale Jugendbootklasse. Sie darf bis zum 15ten Lebensjahr gesegelt werden. Den Opti gibt es seit 60 Jahren. Die sehr seetüchtige kleine Jolle wird von erfahrenen Seglern noch bei über 6 Bf Windstärke beherrscht. In Deutschland gibt es zurzeit etwa 1500 aktive Opti-Segler.
Die Klassenvereinigung ist die Deutsche Optimist-Dinghy Vereinigung e.V.:
4.2. Laser Radial Der Laser Radial ist eine Einmannjolle und ebenfalls eine der Jugendmeisterschaftsklassen des DSV. Er wird vom Segelverband Schleswig-Holstein seit Ende 1998 gefördert. Er ist einfach zu trimmen und lässt sich unproblematisch transportieren.
Die Klassenvereinigung ist die Deutsche Laser Association e.V
4.3. 420er Der 420er ist eine Zweimann-Jugendjolle und eine der Jugendmeisterklassen des DSV. Die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften ist bis zum achtzehnten Lebensjahr erlaubt.
Den 420er gibt es seit über 40 Jahren. Er ist weltweit etabliert und bietet Regattamöglichkeiten in ganz Europa. Er ist zum Einstieg in die olympische Klasse 470 optimal. Es gibt in Deutschland zurzeit ca. 400 Teams dieser Bootsklasse.
Die Klassenvereinigung ist die Uniqua Deutschland e.V.
5. Ausbildung
5.1. Anfängergruppe Grundsätzlich beginnt die Basisausbildung im Optimisten. Die Anfänger sollten im Alter zwischen 7 und 9 Jahren sein. Ältere Kinder werden ebenfalls ausgebildet. Im Sommerhalbjahr (April bis September) wird praktische Segelausbildung betrieben. Das Winterhalbjahr (Oktober bis März) wird zur theoretischen Ausbildung und zur körperlichen Ertüchtigung beim Hallentraining genutzt. Der Einstieg ist während des ganzen Jahres möglich. Erklärtes Ziel ist, dass alle Segler innerhalb von 18 Monaten den Jüngstenschein erwerben.
Die Trainingsboote werden vom OSVE gestellt. Es wird lediglich eine jährliche Leihgebühr gefordert (z.Zt. 28,- EUR)
5.2. Regattagruppe Nach dem bestehen des Jüngstenscheins wird der Jugendliche in die Regattagruppe aufgenommen. Ziel dieser Gruppe ist das Vertiefen der seglerischen Fähigkeiten in Trimm- und Manövertechnik, sowie das Heranführen an das Regattasegeln. Weiterhin werden auch Ansätze im taktischen Verhalten geschult. Die angebotenen Segelregatten sind ausschließlich Opti-B Regatten sowie die vereinsinternen Regatten zum Jugendpokal der Einhandsegler.
Die Segler nutzen ihre eigenen Optimisten; es stehen allerdings auch im begrenzten Umfang vereinseigene Boote gegen Leihgebühr zur Verfügung. Über die Verteilung entscheidet der Jugendwart in Zusammenarbeit mit dem Segeltrainer der Regattagruppe.
In jedem Kalenderjahr wird eine vertiefende Trainingswoche oder gemeinsames Segeln auf einem Großsegler als gemeinschaftsfördernde Maßnahme durchgeführt.
5.3. Jollenanfängergruppe Diese Gruppe soll bislang noch nicht mit dem Segeln in Kontakt gekommene Jugendliche, die für der Optimist nicht mehr in Frage kommt (zu alt oder zu schwer), unsere Sportart nahe bringen. Die Ausbildung erfolgt auf Booten der VB Klasse und weiterführend auf älteren Booten der 420er Klasse.
Die Trainingsboote werden auch hier gegen Leihgebühr vom Verein gestellt.
5.4. Jollenregattagruppe In der Jollenregattagruppe werden alle jugendlichen Segler nach dem Ausstieg aus dem Optimisten oder der Jollenanfängergruppe zusammengefasst. Trainiert wird auf Booten der Laser- und der 420er Klasse. Das Training wir durch aktive Regattateilnahme und durch Gemeinsinnstiftende Trainingswochen während der Saison unterstützt.
Zusätzlich wird hier jedes Jahr im Rahmen der Yardstickregatten des OSVE der Jugendpokal der Zweihandsegler auf dem 420er ausgesegelt!
Es stehen im begrenzten Umfang (zurzeit 5 Mannschaftsboote) vereinseigene Boote zur Verfügung, die wiederum gegen Leihgebühr durch den Jugendwart vergeben werden.
6. Wintertraining
Der OSVE setzt das Training auch außerhalb der Sommersaison fort. Dieses Training besteht aus zum Teil sehr fordernden Trainings- und Unterrichtseinheiten beim:
Segeltraining bei geeignetem Wetter Theoretische Segelkunde Theoretische Regattataktik Hallentraining Navigation und Gesetzeskunde
7. Projekt Schule und Verein
Der OSVE hat verschiedene Kooperationsprojekte mit Schulen in der Kreisstadt gefördert. Hierbei soll die seglerische Ausbildung an den Schulen gefördert werden und die Nachwuchsgewinnung des OSVE unterstützt werden.
Besonders zu erwähnen ist hier die Surf- AG der Wilhelm Wisser Realschule, die jeweils zur gleichen Trainingszeit, wie unsere jugendlichen Segler trainiert.
Weiterhin besteht noch eine Segel AG an den beiden Gymnasien, die unsere Optimisten zur Ausbildung nutzen.
8. Spitzenförderung
Eine Förderung von Spitzensportlern kann vom OSVE z.Zt. nicht geleistet werden. Hier ist Eigeninitiative der Sportler und Eltern gefordert. Der OSVE wird aber geeignete Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Jugendwart fördern.
Des weiteren sind wir bemüht, wenigstens einmal jährlich einen der Landestrainer begleitend zu unseren Trainings einzuladen.
9. Ausbildungsmittel
4 regattafähige Optimisten 12 Trainingsoptimisten 2 Laser Radial Jollen (Übungsboote) 1 Europe Jolle (Übungsboot) 2 VB Jollen (Übungsboote) 3 regattafähige 420er Jollen (Nautivela 1996 bis 1999) 2 Trainings 420er Jollen (Übungsboote)
2 Schlauchboote mit 5 und 8 PS Außenborder 1 Hartschale mit 10 PS Außenborder
10. Schulung und Ausbildung
- der OSVE fördert die Ausbildung von Jugendlichen zum Jugendgruppenleiter, sofern eine Eignung erkennbar ist. - Der OSVE fördert bei besonders geeigneten Jugendlichen aufbauende Lehrgänge im Wettfahrt- und Schiedswesen und ggf. den Erwerb von Trainerlizenzen. - Alle Jugendlichen sollen in den ersten 18 Monaten Mitgliedschaft den Jüngstenschein erwerben - Alle Jugendlichen über 14 Jahre sollen im zweiten Schritt den Sport Segel Schein (SPOSS) erwerben
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