Vereinschronik von 1919 bis 1994
Am 26. Oktober 1919 erfolgte lt. Protokollbuch der Zusammenschluß 
des Eutiner Segler-Vereins mit dem Ostholsteinischen-Segler-Verein
vom Kellersee. Gegründet wurde im Vosshaus der 
Ostholsteinische-Segler-Verein Eutin e.V.  ( O.S.V.E )
1919:
In den ersten Vorstand wurden gewählt die Herren:
Zimmermann        	   1. Vorsitzender
Christiansen      	   2. Vorsitzender
C. Staack             1. Schriftführer
H. v. d. Osten        2. Schriftführer
R. Ahrens                Schatzmeister
M. Morgenroth         1. Hafenwart
P. Heyer              2. Hafenwart
Zu EHRENMITGLIRDERN wurden ernannt die Herren:
Dr. Hubert, H. Möller und H. Schiller
Unter den später aufgenommenen Mitgliedern sind noch bekannt die 
Herren: K. Diegmann, Braasch, Grauert, Oelkers, Andruleit, 
Pautke, Seckels,Horst und Giesler.

                                         O.S.V.E um 1919
1920 – 23:
Es entwickelte sich ein reges Vereinsleben unter den aktenkundigen 
198 Mitgliedern.Die Anzahl der Boote betrug 17 „ Yachten „.
Im Jahre 1921 übernimmt Herr Claus v.d. Osten  den Vorsitz im Verein. 
Der Zugang zum See ist z.Zt. nur durch den Vosshausgarten möglich, 
deshalb ist auch das Vosshaus gleichzeitig Clubhaus des O.S.V.E.
Der Wunsch nach einem eigenen Clubhaus kann im Jahre 1921 verwirklicht 
werden. Der Platz unterhalb dem jetzigen Cafè „ Schloßterrassen „ 
an der Stadtbucht wird dem Verein kostenlos von seiner Königlichen 
Hoheit Großherzog Friedrich August von Oldenburg zur Verfügung gestellt.
Am 22. Mai 1921 wird das Haus feierlich eingeweiht.
                    

Eutin ist im Juli 1922 Tagungsort des 6. Bundestages des Deutschen Segler 
Bundes mit 130 Delegierten aus 64 Vereinen. Dem jungen OSVE wird ein 
großes Lob ausgesprochen für die hervorragende Organisation dieser
Veranstaltung.
  
1923 –25:
Unter dem Vorsitzenden H.Haak 1923 und E. Ohff bis 1925 wächst der 
Verein stetig.Brückenanlagen für die Segelboote und ein Lagerraum für 
den Winter entstehen. Hierfür werden fast RM 80.000.00 ausgegeben. 
Eine Jugendgruppe wird gegründet, die, so ist zu lesen, „im weißen 
Segeldress einen guten Eindruck hinterließ“.
Durch das Bootshaus ist auch der Bevölkerung Eutins der freie Zugang 
zum See gegeben, woran der OSVE großen Anteil hat.
Bis Ende 1925 steigt die Zahl der Mitglieder auf 251 !
 
                                                      O.S.V.E um 1928
1926 – 31:
Victor Henkel wird 1926 zum 1. Vorsitzenden gewählt und mit ihm geht 
es trotz schwieriger Geldlage im Verein weiter bergauf. Die Jugendgruppe
wird unter dem Jugendwart H.Valsechi zum Aushängeschild.
Der erste große Flaggenmast wird in Eigenleistung erstellt.
Die Brückenanlage wird erweitert und eine Bootsvermietung entsteht. 
Die Zahl der Segelboote steigt auf 20. Zur Kellerseewoche und Bundeswoche
in Neustadt/Ostsee werden Boote geschickt und nehmen teils erfolgreich 
an den Wettfahrten teil.
Ewald Steinbrecher löst 1930 Victor Henkel als 1. Vorsitzenden ab. 
Walter Giesler wird 1. und Helmut Ivens 2. Hafenwart.
 
                                                             O.S.V.E um 1931
1932:
Hans Hoffmann übernimmt den Posten des 1. Vorsitzenden.
Der Plan für die Erschließung der Stadtbucht durch Leonhard Boldt wird 
bekannt. Das Bootshaus soll vom Standort Stadtbucht zur Hopfenwiese verlegt
werden. Viele Mitglieder sind dagegen. Der Vorstand tritt zurück.
 
1933:
Victor Henkel wird erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der Bau des 
Bootshauses auf der Hopfenwiese wird beschlossen und Wilhelm Estroff in 
die Baukommission gewählt, die unter seiner Leitung die Finanzierung 
ausarbeitet. Die Baupläne stammen von dem Architekten Karl Schöning, Eutin.
Die Finanzierung erfolgt u.a. durch den Verkauf von Anteilscheinen.
Am 7. Oktober 1933 ist Grundsteinlegung.



                                 1934 – 1938:
Am 20. Mai 1934 wird das neue Bootshaus feierlich eingeweiht.
Der OSVE hat wieder ein neues Clubheim.
Die Bewirtung übernimmt das Ehepaar Scheel.


                     
Nach und nach werden Brückenanlagen erstellt.Der Segelbetrieb wird vom 
neuen Hafen aus wieder Aufgenommen. Der Seepark wird angelegt. 
Segelregatten werden ausgesegelt vor Travemünde, Neustadt und in Plön.
Eintritt in den DSV (vorher DSB)

                                                O.S.V.E um 1936
 
1939 - 45: 
In den Kriegsjahren können sich nur wenige um den OSVE kümmern. 
Einer von ihnen ist Walter Giesler. 
Ihm gebührt Dank für die Aufsicht und Erledigung der Arbeiten.
 
1946:
H.Hoffmann wird 1. Vorsitzender nach dem Krieg. Die Boote sind durch 
die englische Besatzungsmacht beschlagnahmt. 
Freigabe durch Major Johns (selbst Segler) erfolgt recht schnell.
 
1947-48:
Unter dem Vorsitz von P. Renken werden schwebende Angelegenheiten bei
den Behörden und Ämtern erledigt.
Die Bootsvermietung nimmt ihren Betrieb wieder auf. 
Die ersten Wettfahrten werden ausgesegelt.
 
1949:
30 Jahre OSVE: Dr. Ulrich Ricklefs, 1. Vorsitzender.
„ Flagge der Stadt Eutin“ wird erstmalig in der Piraten Klasse ausgesegelt.
Helmut Ivens, Walter Giesler sind wieder im Vorstand. 
Egon Geerts ist Jugendwart.


1950-52:
Jugendwart wird Walter Molter. Eutin, Malente, Plön gründen die 
Segelgemeinschaft Ostholstein. Auf dem Plöner See finden die 
Landes-Jugendmeisterschften der Piraten statt mit Eutiner Beteiligung.
Rolf Seckels veranstaltet erstmalig die „Regatta der Hundertjährigen“.
Die erste Vereinszeitschrift, der „Eutiner Wind“, mit Regattaberichten 
erscheint.Walter Giesler wird zum Wettfahrtleiter gewählt.
Die Jugendgruppe erhält ein Vereinsboot. Der Pirat wird auf den Namen 
„Hasko“ getauft. Taufpaten sind Dr. U. Ricklefs und 
Jugendwart Walter Molter.
 
1953:
Dr. Rolf Knoop löst Dr. U. Ricklefs als Vorsitzenden ab.
Es wird in Eigenleistung neben dem Bootshaus eine moorige Fläche 
aufgeschüttet. Ein Bootsschuppen (ehemalige Wehrmachtsbaracke) wird 
ebenfalls in Eigenleistung aufgestellt. Am 31.10.53 wird große Einweihung 
gefeiert. Helmut Ivens und Walter Giesler werden für besondere Leistungen 
beim Bau geehrt. 
6 Piraten, 2 O-Jollen, 7 Ausgleicher und eine 20m² Rennjolle können jetzt 
ins Winterlager einziehen.
Eine Slippanlage wird vor dem Bootsschuppen unter Leitung des Hafenwarts 
Helmut Ivens gebaut. Erstmalig werden OSVE Jugendmeisterschaften in der 
Piratenklasse ausgesegelt.
 
1954:
Die Regattasegelei wird durch den Kauf neuer Boote immer intensiver 
(Piraten, 20 m² Rennjollen, Ausgleicher).
Die Jugendgruppe wächst auf 25 Jugendliche an. 
Jugendwart: H. Ivens, W. Domann.
 
1955:
Pfähle für einen neuen Steg werden im Winter vom Eis aus gerammt. 
Die Bojen als Liegeplätze fallen weg. Einige Segelkameraden verladen ihre 
Boote per Bahn an die Schlei zu einer Wanderfahrt.


1956:
Dr. R. Knoop stellt sein Amt zur Verfügung und Walter Giesler übernimmt
den Vorsitz für ein Jahr.
Boote der 20 m² Rennjollenklasse nehmen an der Deutschen Meisterschaft 
auf dem Ratzeburger See teil.
Für diesen Transport und andere Fahrten nach Plön sorgt Fa, Hans Kock 
mit seinem Lastzug.
 
1957:
Dr. Helmut Denecke  übernimmt mit einer neuen Mannschaft den Vorsitz. 
Helmut Ivens und Walter  Giesler werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Brückenerneuerung und der Ausbau der Ruderbootsvermietung sind 
Schwerpunkte.
Im Rahmen der 700-Jahr-Feier der Stadt Eutin findet eine große 
Eutiner Regatta statt. Der Verein beteiligt sich am Festumzug.
 
1958:
Wiederum ist es Walter Giesler, der zum 1. Vorsitzenden gewählt 
wird. Das Bootshausdach wird neu gedeckt. Die Uferbefestigung erneuert.
 
1959:
40 J a h r e  O S V E 
Große Jubiläums Regatta auf dem Eutiner See. 5 Bootsklassen mit 
insgesamt 68 Booten am Start. Davon 20 aus dem OSVE.
Großer Regattaball im Voss-Haus.
Die Piratenklasse im OSVE ist auf 12 Boote angewachsen und 
fünf 20 m² Rennjollen segeln ihre Wettfahrten.
 
1960-62:
Der sogenannte “Leichtbauplatz“ entsteht an der Südseite des 
OSVE Geländes.
Der Notstandszug der Bereitschaftspolizei erneuert unseren 
Bootsteg vor dem Lagerschuppen.
Regatten in Travemünde und Kiel werden von OSVE Seglern erfolgreich
besucht.
Im Aufenthaltsraum des Lagerschuppens werden tolle Kostümfeste und 
Tanzveranstaltungen durchgeführt.

1963:
Am 11. Mai werden auf dem Gelände des OSVE 4 Kosare (z.T. Eigenbauten),
eine 15 m² Rennjolle, ein Flying Dutschman getauft. Walter Giesler hält
die Taufrede. Wettfahrtleiter Gustav Prehn erwirbt ein Motorboot und 
stellt es dem Verein zur Verfügung, der OSVE kauft den Motor. 
Das erste Rettungsboot des Vereins wird auf den Namen „Moses“ getauft.
Hafenwart Helmut Ivens ruft zum Arbeitsdienst (Brückenerneuerung) auf. 
Das THW steht hilfreich zur Seite und entfernt die alten Pfähle.
 
1964:
Helmut Ivens löst Walter Giesler ab und übernimmt den Vorsitz. 
Günter Beusen wird Kassenwart. Walter Giesler wird zum Ehrenvorsitzenden
ernannt. Im Rahmen einer Feier zum 30 jährigen Bestehens des Bootshauses 
werden Wilhelm Estorff,Ernst Friedrichsen, Paul Geerts, Ernst Hoffmann 
und Willi Pautke zu Ehrenmitgliedern ernannt und Dr. U. Ricklefs erhält
die Goldene Ehrennadel.
Für die Stadt überbringt Bürgervorsteher Kurt Brink und für den 
Kreissportverband F. Latendorf die Glückwünsche zum Jubiläum.
 
1965:
Für die Bootsvermietung werden erstmalig Tretboote angeschafft. 
Der Pionierzug des Panzer-Battaillons Eutin erneuert den Ruderbootssteg
und die Slip- Anlage. Unter der Leitung von Gerhard Horst wird unter der
Südseite des Bootshauses ein fester Raum für den Bootswart erstellt.
Der Städtekampf Segeberg, Neumünster, Eutin in der Piratenklasse findet
großen Anklang.
 
1966:
Klaus Schöning wird 1. Vorsitzender. Er löst Helmut Ivens ab. Ihm wird
Annerkennung und Dank ausgesprochen für die lange Vorstandsarbeit in 
„seinem“ Verein. 
Er war 1. Vorsitzender, Jugendwart, Schriftführer und Hafenwart. 
Er erhält die Silberne Ehrennadel des Landessegler-Verbandes.
Die Arbeitsdienste im Verein werden durch die beiden Hafenwarte Peter und 
Jochen Hopp noch aktiver gestaltet.
Beim Ansegeln werden 6 Piraten und 1 Kosar getauft. In der Piratenklasse
wird im Verein erstmalig mit Spinnacker gesegelt!
Gerhard Horst führt die Jugendgruppe.
Mit großer Beteiligung wird wieder die Alt-Herren-Wettfahrt durchgeführt.
Zum Saisonende wird, wie schon Jahre zuvor, ein „Buddel-Griepen“ 
durchgeführt.



1967: 
Die Segel-Saison wird mit einer vom Veranstaltungswart Uwe Breitung 
ausgearbeiteten Segelrally, die großen Anklang findet, begonnen. 
Regatten werden im gesamten Norddeutschen Raum besucht
An den Alt-Herren Regatten nimmt u.a. unser früherer Jugendwart Walter
Molter teil, der aus Curacoa zu Besuch in Eutin weilte. An der großen 
Eutiner Regatta nehmen 69 Boote in fünf Klassen teil.
 
1968:
Nach 34 jähriger Bewirtschaftung des Bootshauses geht das Ehepaar Scheel
in den wohlverdienten Ruhestand.
Lange geplante Renovierungsarbeiten  werden in fast 2000 Arbeitsstunden 
von den Mitgliedern  ausgeführt. Eine Wasserleitung durch den Seepark 
verlegt, ersetzt den alten Brunnen. Die WC-Räume werden neu erstellt und 
eine Kläranlage gebaut.
Kassenwart Günter Beusen hat gut gewirtschaftet: Ein neues Rettungsboot 
wird angeschafft.
Der neue Vereinswirt heißt Gerhard Grimm.
Ein neues Rekord-Meldeergebnis bei der Eutiner Regatta: 86 Boote in 
6 Klassen.
Der Vorstand beschließt, die „Optimisten“-Klasse für die Jugendgruppe 
einzuführen. Die ersten Boote werden in Eigenleistung erstellt. Walter 
Domann wird Optimistenwart, Gerhard Horst bleibt Jugendwart. 
Siegfried Stapelfeldt bleibt Schriftführer.
 
1969:
Der OSVE feiert sein 50 j ä h r i g e s  B e s t e h e n.
Zum Ansegeln werden 5 Optimisten getauft. Außerdem erhält das neue 
Rettungsboot den Namen „Gustav Prehn“ zur Erinnerung an den 
langjährigen Wettfahrtleiter.
Bei einem großen Empfang anlässlich des Jubiläums begrüßt der 
1. Vorsitzende Klaus Schöning viele Ehrengäste. Für seine Verdienste
um den Verein erhält Walter Domann die Goldene Ehrennadel.
Ludwig Beusen/Claus Breitung erringen in der Piratenklasse bei der 
Jubiläums-Regatta die Flagge der „Stadt-Eutin“.
Zusammen mit dem Angel- und Germania Ruderverein wird ein großer
Lampionkorso durchgeführt.

Den Jahresabschluß bildet ein großer Jubiläumsball im 
Hotel Stadt Kiel. Hier erhält der langjährige Schriftführer 
Siegfried Stapelfeldt für seine Verdienste im Verein die „Glasenuhr“,
gestiftet 1966 von Dr. U. Ricklefs.
Optimistenwart Walter Domann kann 44 Boote zur Eutiner Wettfahrt
begrüßen.
 
1970:
Ludwig Beusen/Claus Breitung erringen erneut die „Flagge der Stadt Eutin“
in der Piraten-Klasse.
Der Vorstand schließt mit der Stadt Eutin einen Erbbaurechts-Vertrag auf 
99 Jahre ab.
Erstmalig wird eine 18-Stunden-Regatta gestartet.
Die Regatta-Serie „Holsteiner-Ausklang“ wird ins Leben gerufen und findet 
unter 53 Startern großen Anklang.
Begonnen wird ein Wintertraining für Jollensegler – die Leitung übernimmt 
Klaus Schöning.
Zum Ansegeln werden 5-Finn-Dinghy getauft. Obmann der Klasse wird Uwe Breitung.
 
                           Das O.S.V.E Gelände aus der Luft um 1970
1971:
Ehepaar Schmidt übernimmt das Bootshaus.
Die Regatta-Serie „Goldenes Osterei“ wird mit starker 
Finn-Dinghy-Beteiligung aus dem OSVE erstmalig ausgesegelt.
Der Hafenwart schreibt für aktive Segler 5 Arbeitsdienst vor.
Der S.V.M.G (Malente) und der OSVE bilden in der Finnklasse eine 
Trainingsgemeinschaft.
Pläne für eine neue Hafenanlage und eine größere Bootshalle werden
erstellt.
Werner Krüger-Hoiß bildet als Jugendwart Trainingsgruppen, um die 
Wettsegellei zu fördern.
In der Piratenklasse werden wieder Clubmeisterschaften ausgesegelt.
 
1972:
Das Jahr beginnt mit einer Katastrophe für den OSVE. Am 19. Januar 
brennt die Bootshalle ab. 34 Boote werden vernichtet. Die Jugendgruppe
und viele Segler sind ohne Boote. Der 1. Vorsitzende ermuntert alle 
Geschädigten, jetzt zusammenzustehen. Es zeigt sich schnell, dass es 
noch Sportkameradschaft gibt: Alle Eutiner Vereine helfen.

          

Der 1. Vorsitzende des Kreissport-Verbandes, Fritz Latendorf, sagt 
die Hilfe der Stadt, des Kreises Ostholstein und des Landes zu. 
Der OSVE richtet ein Spendenkonto für die Jugendgruppe ein. 
Die S.V.M.G. (Malente) und der Rotaryclub Eutin stiften je 1 Optimisten.
Uwe Breitung, Peter Hopp, Werner Krüger-Hoiß und Manfred Merkel erstellen
in Eigenleistung Optimisten.
Am 30. April werden 19 Boote getauft, darunter 2 Optimisten, gestiftet 
vom Ministerpräsidenten Dr. G. Stoltenberg. Es geht wieder bergauf!
Die Baupläne für die neue Halle erstellt kostenlos Architekt Udo Stücker,
Eutin. Die Baukommission bilden u.a. Gerhard Horst, Jochen Hopp, 
Jürgen Rosenberg und Egon Runge. Am 4. November kann Richtfest gefeiert
werden.
Trotz der ernormen Arbeitsbelastung beim Neubau werden auch Regatten
gesegelt. Jugendwart H.-J.Wittler begrüßt 35 Optimisten zur großen 
Wettfahrt und beim Holsteiner Ausklang sind 100 Boote in 6 Klassen 
am Start.
 
1973:
Wieder findet zum Saisonbeginn eine Bootstaufe statt. 5 Boote vergrößern
die OSVE-Flotte. Detlef Sach unterstützt die Hafenwarte J. Hopp und 
Rolf Nagel sowie alle anderen Helfer mit seinem schweren Arbeitsgerät
bei den Arbeiten an der Bootshalle.
Trotz der großen Arbeitsbelastung am Neubau wird am Festzug anlässlich 
der Feier „100 Jahre Freiwillige Feuerwehr“ teilgenommen.
Am 30. September 1973 wird die neue Bootshalle feierlich eingeweiht. 
Rund 75% der DM 250.000.00 Kosten wurden in Eigenleistung erbracht. 
Der 1. Vorsitzende K. Schöning dankt für die große Welle der 
Hilfsbereitschaft und für die vielen Spenden, die den Bau möglich machten.
Den Saisonabschluss bildet wiederum der Holsteiner Ausklang. Eine neue 
Rekordmeldung: 130!!! Boote in 6 Klassen stellen Wettfahrtleiter 
Karl Westphal vor eine schwierige Aufgabe. Der OSVE stellt einen 
Gesamtsieger: Die Gebrüder Helge und Christian Sach in der 470er Klasse!



1974: 
Peter Braasch übernimmt den Vorsitz im Verein. 
Kurt Prenzel wird Jugendwart.
Der alte Vorstand übergibt den Verein schuldenfrei.
Jochen Hopp zeigt im Bootshaus einen Film über den Neubau der Bootshalle.
Die neue Brückenanlage soll ca. 65.000,00 DM kosten und als Schwimmsteg 
erstellt werden. Der notwendige Anschluss an die Kanalisation wird
ca. 15.00,00 DM kosten.
Uwe Breitung gewinnt das „Goldene Osterei“ im Finn-Dinghy. 
Roland Skierlo wird neuer Wettfahrtleiter. Der „Holsteiner Ausklang“ 
wird Schwerpunktregatta für die Piraten-Klasse.
BR-Schein-Prüfungen werden durchgeführt.
 
1975:
Klaus Oelkers und Gerhard Horst führen Segellehrgänge durch. 
Dieter Schädlich gibt Unterricht zum BR-Schein.
Hemut Ivens wird für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Das Bootshaus wird in Eigenregie bewirtschaftet.
Uwe Breitung wird Kassenwart und Klaus Schöning Pressewart.
Die Jugendgruppe unternimmt mit dem neuen Jugendwart Uwe Thomsen eine 
Wanderfahrt. Ansonsten wird eifrig Regatta gesegelt.
Werner Krüger-Hoiß führt als Steuermann die Kutter-Crew auf der 
Kieler Woche zum 1.Gesamtsieg. 20 Finn-Dinghy nehmen an der Wettfahrt
um das Goldene Osterei teil.
Der Wanderweg um den großen Eutiner See wird eingeweiht.
Aus diesem Anlass segelt der OSVE eine Sonder-Wettfahrt aus.
Abends findet ein Lampionkorso statt.
 
1976:
Beim OSVE wird erstmalig auf dem Eis gesegelt. Dieter Schädlich ist
der Initiator.
Günter Beusen,langjähriger Schatzmeister, erhält die Goldene Ehrennadel.
Das Goldene Osterei wird erstmalig auf dem Keller-See mit der S.V.M.G. 
zusammen durchgeführt. Die Jugendgruppe ist auf 72! Mitglieder 
angewachsen. Kurt Prentzel und Frau sowie Hanno Peter Behrends haben
viel Arbeit zu leisten.

Werner“Medi“ Staack stiftet dem OSVE 10 Optimisten und 8 OK-Jollen 
für die Jugendgruppe. Der 1. Vorsitzende Peter Braasch hält die 
Taufrede und bedankt sich bei Werner Staack für die Spende!
Jugendsegler der Klasse Opti-A und Opti-B werden Kreismeister. 
Die Kutter-Crew verteidigt den Pokal auf der Kieler Woche erfolgreich.
Eutin ist wieder „Hafenstadt“, denn im September wird die neue 
Schwimmsteganlage eingeweiht.
 
1977:
Im Winterhalbjahr bauen Uwe Breitung und Peter Hopp die ersten 
DN Segelschlitten in Eigenbau, außerdem verkürzen Diaabende den 
langen Winter.
Roland Skierlo übernimmt den Posten des Jugendwarts im 
Kreissegel-Verband.
In Eigenleistung (D.Sach, A.Oedingen, K.Schöning) wird auf einem 
von W. Schwarten gestifteten Ponton das erste Startschiff erstellt
und auf den Namen“Köm-Kiste“ getauft.
Erstmalig starten auch 470er beim Goldenen Osterei. Optimisten 
starten zur  Wanderfahrt nach Plön/Ruhleben.
Peter Borchardt wird neuer 2. Vorsitzender und Rolf Nagel neuer 
Hafenwart.
23 Teilnehmer bei der „Alt-Herren“-Regatta.
Die deutsche Bestenermittlung bei den Surfern richtet der OSVE aus. 
Helge und Christian Sach segeln im 470er in die deutsche Spitzenklasse
vor.
Der Holsteiner-Ausklang findet mit 125 Meldungen wieder großen Anklang.
Der neue Hafenwart stellt einen 16 Punkte umfassenden Plan zur 
Instandsetzung des Bootshauses auf.
 
1978:
Peter Braasch ist weiterhin 1. Vorsitzender.
Hafenwart Rolf Nagel kann dank straffer Organisation und mit vielen
Helfern die Bootshaus-Renovierung vorerst abschließen. DM 20.000.00 
wurden ausgegeben.
Am 15. April findet der erste „Wasserball“, eine 
Gemeinschaftsveranstaltung des OSVE,des GRVE und des Eutiner 
Angel-Vereins, in den Schlossterrassen statt.
Die Jugendgruppe segelt mit großem Erfolg erstmals die Laser-Jolle und 
bringt eine interessante Informationsschrift die „Untiefe“ heraus.

Helge und Christian Sach schaffen den Sprung in die National-Mannschaft 
und werden Deutsche Vizemeister im 470er.
Den vom Pressewart Klaus Schöning gestifteten Pressepokal ersegelt
sich die Crew vom NDR Kiel mit Rolf Sachse vor der Crew der LN, KN 
und des OHA.
74 Piraten! Segeln beim Holsteiner Ausklang um den Sieg.
 
1979:
60 J a h r e  O S V E 
Der sehr strenge Winter war gut für die Eissegler, aber die Brücken
werden vom Eis zerstört.
Am 13.04. beim Ansegeln werden u.a. 2 O-Jollen (E.Runge und R. Nagel) 
getauft, beim Holsteiner Ausklang starten dann 15 Boote in dieser Klasse.
Die Jugendgruppe ist auf 83! Jugendliche angewachsen. Die Leitung hat 
Frank Digeser übernommen.
Die Opti- und Laser-Segler trumpfen auch in diesem Jahr wieder 
stark auf.
Die Kutter-Crew unter Stm. H.P. Behends siegt bei der Kieler Woche.
Der Grillplatz wird fertig gestellt – ebenso die Kanalisation sowie 
die Pumpenstation.
Ein weiteres Rettungsboot wird gekauft und auf den Namen 
„Rainer Schuldt“ getauft.
Zum Jahresabschluss findet eine große Hallen-Fete anlässlich des 
Jubiläums statt, verbunden mit einer Bildausstellung im Bootshaus;
organisiert vom Pressewart Klaus Schöning und Karl Braasch jun.. 
Hier wird Dr. U. Ricklefs zum Ehrenmitglied ernannt.

Am 25.12. feiern wir dann den 75-jährigen Geburtstag vom Ehrenmitglied 
Helmut Ivens.
 
1980:
Klaus Schöning wird wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt. Peter Braasch 
stellt sich nicht mehr zur Wahl. Ihm wurde Dank für die geleistete Arbeit
ausgesprochen.
Günter Beusen wird 2. Vorsitzender, Carl Braasch jun. übernimmt den Posten
des Pressewarts und Uwe Breitung ist Kassenwart.
Erneut haben die Eissegler eine gute Wintersaison, aber die Brücken und 
Pfähle halten dem Eisgang nicht stand. Wieder hilft D. Sach mit seinem 
schweren Gerät.
3 neue O-Jollen werden getauft, dazu 2 Finn-Dingy. 8 Laser-Jollen segeln 
die Vereins Wettfahrten und auch erfolgreich die auswärtigen 
Wettfahrten mit.
Die Jugendgruppe wächst weiter: 45 Optis segeln unter der Regie 
des Jugendwarts Frank Digeser.
Der Grillplatz bekommt eine Palisaden-Schutzwand.
Die Alt-Herren-Regatta findet nach 22 Jahren erstmals im „Saal“ statt.
Es stürmte zu stark. Man verfolgt Segeln auf der Leinwand.
Die Jahrespreis-Verteilung findet im Rahmen eines Herbstballs statt.
Noch im Herbst beginnen die weiteren Renovierungsarbeiten am Bootshaus.
 
                         
1981:
Das Bootshaus wird nach gründlicher Renovierung im März wieder eröffnet. 
Die O-Jollen-Flotte vergrößert sich um  weitere 2 Boote. Roland Skierlo
übernimmt kommissarisch den Posten des Wettfahrtleiters. 
Beim „Goldenen Osterein“ sind 21 O-Jollen am Start, beim Holsteiner Ausklang
starten 105 Boote (darunter 31 O-Jollen). Wettfahrtleiter bei letzterer
Regatta sind Roland Skierlo und Jens Borchardt.
Der OSVE und sein Jugendwart Frank Digeser sind mit dem Erfolg der 
Jugendarbeit mehr als zufrieden: Ralf Abratis wird 1. in der Bundes 
Rangliste und Deutscher Vizemeister im Opti. 
Peter Borchardt und Werner Krüger-Hoiß taufen nach 15-monatiger Bauzeit 
ihre Eigenbauten, zwei Kajütschiffe.
Helge + Christian Sach gewinnen u.a. „Die Kieler Woche“ und werden 
Deutsche Meister im Korsar.
 
1982:
Das große Angebot vom Vergnügungswart W. Domann (Kegeln, Skat, Lichtbilder
und Filmvorträge) nehmen die OSVEer in den Wintermonaten gerne an. 
Auf dem Kellersee wird zudem auf dem herrlichen Eis 
„Die Eisrose von Eutin“ erstmals ausgesegelt.
Klaus Schöning wird als 1. Vorsitzender bestätigt. Neu in den Vorstand
werden gewählt: Dolores Borchardt Kassenwart, Gretel Abratis Jugendwartin
und Jens Borchardt Wettfahrtleiter. H. P. Behrens löst Rolf Nagel als 
Hafenwart ab. Erstmals in Schleswig-Holstein wählt der OSVE 
Umweltschutzbeauftragte (W. Schwarten / U. König).
Roland Skierlo wird 1. Vorsitzender des Kreis-Segler-Verbandes.
Der OSVE besichtigt die „Passat“ und die Segelmacherei
„Moritz in Travemünde“
Helge + Christian Sach wiederum Deutsche Meister im Korsar.
Großes Lob für Wettfahrtleiter J. Borchardt für die Leistung beim 
„Holsteiner Ausklang“. Jens erhält die Glasenuhr.
 
1983:
Heiner Wienands, langjähriger Schriftführer, scheidet aus dem Vorstand
aus. Nachfolger wird Klaus Diegmann. Peter Borchardt übernimmt den Posten
des Pressewarts von Carl Braasch jun. Der OSVE führt unter Leitung der 
Umweltschutzbeauftragten eine Säuberung der Uferzonen des Sees durch.

Das Jahr steht ganz im Zeichen der Regattasegelei. Gretel Abratis als Jugendwartin kann zusammen mit ihren Helfern auf große Erfolge zurückblicken:
Goldenes Osterei 1. + 2. Platz in der 420er Klasse, 2 Crews nehmen an den Internationalen Deutschen Meisterschaften der 420er teil. Der OSVE stellt die Kreismeister in der Klasse Opti A + B sowie bei den 42Oern.

0-Jollen-Segler nehmen mit Erfolg an der Deutschen Meisterschaft und der Europa­Meisterschaft teil. Bei der alljährlichen Sportlerehrung durch die Stadt Eutin sind auch Segler vom OSVE dabei.

Der Verein tritt dem Förderverein THW Eutin bei.

Das Segeljahr wird mit der Jahrespreisverteilung beendet.

 

1984:

Vor dem Bootshauseingang wird ein Steinpflaster verlegt und gleichzeitig die gesamten Elektroleitungen im Bootshaus und im Jugendraum auf den neuesten Stand gebracht. Der Treppenaufgang zum Clubhaus wird gründlich renoviert. Die Segler bauen Hebeanlagen für die Jollen.

Am 20. Mai wird das 50-jährige Bestehen des Bootshauses feierlich begangen. Anwesend sind unter sehr vielen Seglerinnen und Seglern u.a. Gründungs- und Ehrenmitglied Wilhelm Estorf, Ehrenvorsitzender Helmut Ivens, Dr. H.U. Ricklefs als langjähriger 1.Vorsitzender und Architekt Karl Schöning, Hohwacht, der Erbauer des Bootshauses. Der Chanty-Chor des Lübecker-Segel-Vereins umrahmt die feierliche Veranstaltung.

Georg „Schorsch“ Kuhfuß, unser langjähriger Bootsvermieter, tritt in den Ruhestand. Eine Jugend-Disco und ein Hallenfest werden durchgeführt.

Für den OSVE und seine beiden Hafenwarte Rolf Nagel und Egon Runge geht ein arbeitsreiches Jahr zu Ende.

 

1985:

Bei der Jahreshauptversammlung ergeben sich viele Änderungen im Vorstand: Theo Bross wird 2. Vorsitzender, Friedel Bross übernimmt die Kasse, Peter Borchardt den Posten des Schriftführers, Dr. Christian Jungfer ist der neue Jugendwart.

Regattadienste werden als Arbeitsdienste anerkannt. Die Durchfahrt Birkenallee erhält eine Pfostensicherung durch die Stadt Eutin.

Eine neue Heizungsanlage wird im Bootshaus installiert.

Klaus Schöning tritt aus gesundheitlichen Gründen als 1. Vorsitzender zurück. Kommissarisch übernimmt Peter Borchardt seinen Posten.

Der OSVE führt die Kreismeisterschaften in den Klassen Opti A + B, Laser und 420er durch.

Das Ehepaar Klemm übernimmt als neuer Pächter das Bootshaus.

 

1986:

Die Wintermonate werden mit Dia- und Filmvorträgen im Bootshaus sowie Schulungen für Führerschein A + BR genutzt. Peter Borchardt wird auf der Jahreshauptversammlung zum 1.   Vorsitzenden gewählt. H.J. Wittler wird Schriftführer, Jens Borchardt Wettfahrtleiter und Werner Koske Pressewart. Fritz Latendorf wird Ehrenmitglied.

Erneut wird eine Seeufer-Reinigung vom Verein durchgeführt.

Der Jugendraum wird saniert und umgebaut. Der Kreis OH, die Stadt Eutin und das Land geben Zuschüsse. Am 26.10. wird der neue Jugendraum feierlich eingeweiht. Der Vorstand setzt Schwerpunkte für den Bereich Jugendarbeit. Ein Motor-Rettungsboot wird angeschafft.

Das Turmzimmer im Bootshaus wird dem neuen Pächter zur Eigennutzung überlassen.

 

1987: 

Uwe Breitung ist neuer 2. Vorsitzender. Der Vorstand und hier besonders der 1. Vorsitzende Peter Borchardt fordert die Segler auf, neben der Segelei den Umweltschutz nicht aus den Augen zu verlieren. Alle Boote werden nur noch mit umweltfreundlicher Unterwasserfarbe gestrichen. Auf dem Vereinsgelände werden Sondennüll-Container aufgestellt und im Bootsraum Schränke, damit der Bootszubehör untergebracht werden kann.

Über neue Plastic-Regattatonnen freuen sich die Segler. Die Jugendgruppe erhält ein neues Jugendboot: 1 H.-Jolle.

Die Kutter-Crew nimmt wieder an der Kieler-Woche teil.

Das Bootshaus erhält einen neuen Farbanstrich.
Eine große Hallenfete beendet die Saison.

 

 1988:

Günter Beusen ist Kassenwart und Christian Klumker neuer Pressewart. Peter Borchardt bleibt 1. Vorsitzender, Jens Borchardt, Wettfahrtleiter.

Der OSVE hat einen Weltmeister. Dieter Schulz siegte bei den Meisterschaften im Eissegeln in Leningrad in der Gruppe B.

Die 0-Jollen-Flotte vergrößert sich nach 2 Bootstaufen auf 20 Boote!

2 Europ-Segler aus der Jugendgruppe qualifizieren sich für die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft. Außerdem stellt die Jugendgruppe den 4. der Deutschen Rangliste in dieser Klasse.

Vereinsvorsitzender Peter Borchardt begrüßt zahlreiche Gäste am Tag der ollenen Tür und eröffnet in der Bootshalle eine Kunstausstellung. Passive Mitglieder werden zu einer Regattahegleitfahrt auf den Eutiner See eingeladen.

Der Vorstand beschließt die Anschaffung eines neuen Flaggenmastes.

Holsteiner Ausklang: Dieses Jahr nur für Piraten. Die Klasse feiert ihren 50. Geburtstag.

Ein Brückenfest beendet die Saison.

 

1989:

70 Jahre OSVE

4 0 J a h r e Piraten-Wettfahrt „Flagge der Stadt Eutin“

1 0 J a h r e 0-Jollenflotte Eutin

Die Eissegelflotte zählt 12 Schlitten. Der „Eutiner Wind“ erscheint wieder neu. Eine Bahnkarte vom Eutiner See, gefertigt von der Jugendgruppe, wird dem 1. Vorsitzenden übergeben.

Am 1. Mai wird der neue Flaggenmast feierlich eingeweiht. Dank gilt Dieter Schädlich, Thorwald Röpke und Peter Hopp sowie den Eutiner Werkstätten für die Erstellung dieses Schmuckstückes.

Die 0-Jollen-Flotte feiert ihr 10-jähriges Bestehen mit Gastseglern aus dem Norddeutschen Raum.

Die Optimisten-Gruppe unter der Leitung vom neuen Jugendwart Uwe König fährt ins Trainingslager nach Friedrichstadt.

70 Jahre OSVE - 40 Jahre „Flagge der Stadt Eutin“. Eine großartige Veranstaltung dieser „Holsteiner Ausklang“. Die Piraten ermitteln ihren Landesmeister und segeln einen „Oldie“ Preis aus. Der OSVE ist Treffpunkt aller Piraten „Fans“. Life-Musik bildet einen würdigen Rahmen dieser Veranstaltung.

 

1990:
 

Dia-, vor allem aber Skat- und Kniffel-Abende im Bootshaus verkürzen den langen Winter. Peter Borchardt wird auf der Jahreshauptversammlung in seinem Amt als 1. Vorsitzender einstimmig bestätigt. Dieter Schulz ist Hafenwart.

Neue Verträge mit dem ALW bringen dem OSVE höhere Abgaben.

Zum ersten Mal nehmen Spitzen-Segler der 0-Jollen-Klasse aus der „DDR“ mit Erfolg am Goldenen Osterei teil. Den Sieger stellt der OSVE.

Die Helfer des THW fahren ab sofort bei allen Wettfahrten Rettungsdienst. Der OSVE hat 78! .Jugendliche in seinen Reihen und verfügt über die größte Europ-Flotte in Schleswig-Holstein. Martin Jungfer hat sich in der Laser-Jolle für die Jugend-Weltmeisterschaft in Holland qualifiziert.

Der OSVE veranstaltet je eine Projektwoche mit der Schule am Kleinen See und der Weber Schule.

Schwimmbrücken und Boote werden am 3. November eingelagert. Eine lange Saison ist beendet. 

 

1991:

Unter der Leitung von U. König wird im Winter für den Führerschein A gelernt. Wie schon in den Jahren zuvor findet bei herrlichem Winterwetter wieder eine Grünkohlwanderung statt.

Neue Schnftführerin ist Ingrid Domann. 76 Meldungen in 3 Bootsklassen bringen eine neue Rekordbeteiligung beim Goldenen Osterei.

Das Dach der Bootshalle wird saniert, gleichzeitig werden Vorbereitungen getroffen zum Bau von Duschen und dem Bau einer Pantry im Jugendraum sowie von Archivräumen. Uber 600 Arbeitsstunden werden von den Mitgliedern erbracht. Stadt, Kreis und Land geben Zuschüsse. Nach Beendigung der Arbeiten findet in der Halle eine Ge­mäldeausstellung statt.

Zusammen mit der SVMG führt der OSVE auf dem Kellersee die Internationale Deutsche Meisterschaft der 0-Jollen-Klasse durch. OSVE Segler erringen gute Plazierungen.

Jugendwart Uwe König ist Vorsitzender der Europ-Klassen-Vereinigung.

In der Klasse Opti-B stellt der OSVE wieder den Kreismeister. Ein großer Basar der Jugendgruppe sowie ein Opti-Wochenende auf dem Kellersee runden das Jugendprogramm ab.

 

 

1992:

Mit 50 Meldungen wird die Wettfahrt um das Goldene Osterei zu einer großartigen Veran­staltung. Jens Borchardt fungiert als suveräner Wettfahrtleiter.

Peter Borchardt ist weiterhin 1. Vorsitzender. Neuer Pressewart ist Klaus Schöning. Dieter Schultz bleibt Hafenwart.

Das Jahr steht ganz im Zeichen der Segelei! Martin Jungfer wird Ranglisten-Erster im Laser. Helge und Christian Sach erringen die DM im Tornado.
Im Opti A + B stellt der OSVE jeweils die Kreismeister 

Die Segel-AG der Weberschule bekommt 2 neue Jugendboote.

Fritz „Fiete“ Ludwigs schenkt der Jugendgruppe des OSVE sein Segelboot. Jugendwart U. König organisiert mit vielen Helfern wieder eine Fahrt nach Friedrichstadt und im Anschluß daran einen großen Flohmarkt auf dem Gelände des Vereins.

Die 0-Jollen segeln eine Match-Race-Regatta. Am Ende der Saison steht der Holsteiner Ausklang und der 0-Jollen Ausklang. Beim alljährlich wiederkehrenden Weihnachtstreff wird erstmals in plattdeutscher Sprache vorgelesen.

Für die Verdienste um den Segelsport verleiht der Segler-Verband Schleswig-Holstein die Silberne Ehrennadel an: Peter Borchardt, Uwe Breitung, Günther Beusen, Klaus Schöning.

 

 

1993:

Thilo König ist neuer Jugendwart. Im Januar wütet ein Orkan im Seepark und zwingt zu großen Aufräumungsarbeiten auf dem Vereinsgelände, die vom Hafenwart koordiniert werden.

Die Heizungsanlage wird von Oel auf Gasbetrieb umgestellt, dafür wird eine Gasleitung in Eigenleistung durch den Park verlegt.

Der Vergnügungswart W. Domann organisiert eine Fahrt nach Langeland.

Die 0-Jollen-Flotte heißt jetzt „Flotte Nord“. Am Match-Race nehmen in diesem Jahr auch Piraten teil.

Eine Qualifikations-Regatta zur Deutschen Meisterschaft in der Europ-Klasse wird ausge­richtet. Im Rahmen der Landes-Gymnastrada findet ein Tag der offenen Tür beim OSVE statt. Die vorbereitenden Arbeiten für den Einbau von Duschen beginnen.

 

Jubiläumsjahr 1994:

Peter Borchardt wird einstimmig als 1. Vorsitzender auf der Generalversammlung wiedergewählt. Zusammen mit den übrigen Vorstandsmitgliedern führt er den Verein in sein 75. Jubiläum.

Peter Borchardt wird auf dem Verbandstag des Kreissegelverbands außerdem zum 2. Vorsitzenden gewählt.

Zum 1. April hatte sich der OSVE wieder einen besonderen „Gag“ ausgedacht. Eutiner Luft wird in Flaschen gefüllt und von der Kurverwaltung „vermarktet“.

Die Regatta-Saison wird mit der Wettfahrt das „Goldene Osterei“ eröffnet. Der OSVE stellt den Gesamtsieger. Wettfahrtleiter ist Jens Borchardt.

Rechtzeitig zum Vereinsjubiläum wurden Bootshaus und Bootshalle neu gestrichen. Die Duschen und die Pantry im Jugendraum sind durch die unermüdliche Arbeit einiger Segelkameraden fertiggestellt.

Ein Tag der offenen Tür auf dem Vereinsgelände mit „Mit-Segel-Gelegenheit“ brachte viele Besucher. Der Chor und eine Musikgruppe der Wilhelm-Wisser-Schule umrahmten diese Großveranstaltung stimmungsvoll.

Weitere Höhepunkte im Jubiläumsjahr sind:

27.  August, 15.oo - 17.oo Uhr
Die NDR-Musikbox ist beim OSVE zu Gast.

12.  - 26. September
Bild- und Dokumenten-Ausstellung in den Schalterräumen der Sparkasse Ostholstein. 

26.  Oktober, 11.00 Uhr
Jubiläumsempfang am Grundungstag im Bootshaus.

29.  Oktober, 20.oo Uhr
Jubiläumsball im Vosshaus Eutin.

Rückblickend können wir von einer sehr guten Kameradschaft und Zusammenarbeit unter den Mitgliedern sprechen. Wir hoffen, daß der Segel-Nachwuchs die Tradition des OSVE fortsetzt. 

Jugendarbeit im OSVE
„Die Jugendgruppe hinterläßt in Ihrem weißen Segeldress einen guten Eindruck“. So ist es im Protokoll einer Mitgliederversammlung aus dem Jahre 1923 niedergeschrie­ben. Die erste Jugendgruppe des OSVE war ins Leben gerufen worden. Die Farbe weiß ist geblieben, vorrangig bei den Segeln und an einigen Bootsrümpfen.Das Kutterpullen zur Ertüchtigung der Muskeln und das Antreten in Reih und Glied auf dem Bootssteg bevor es in die Boote ging, gehören längst der Vergangenheit an. Heute ist „Farbe“ in die Jugendgruppe gekommen. Unter weißen Segeln leuchtet fast das gesamte Farbspektrum - aufgeteilt in Oelzeug, Schwimmweste, Tauchanzug, Segelschuhe bis hin zur Kopfbedeckung. Auch nach dem Segeln in „Ausgeh-Kleidung“: bunt ist in. Ein fröhli­ches Treiben könnte oder kann man sagen und das ist gut so. Die Jugend soll sich im OSVE wohlfühlen und den Segelsport mit Freude betreiben. Daß hinter all dieser Freude viel Arbeit für die Ausbilder steckt ist bekannt. Wieviel Mühe, Fleiß und Opfer an eigener Freizeit, um für andere dazu sein, aber wirklich aufgebracht werden muß, kann nur derjenige beurteilen, der einmal Jugendwart war oder es z. Zt. ist. Die Arbeit für die z. Zt. 42 Mädchen und Jungen aus der Jugendgruppe beginnt bereits im Winter mit dem theoretischen Unterricht. Im Frühjahr werden die Boote überholt und dann an die Segler verteilt. Bei den vielen Wettfahrten zeigt sich dann, wer die Theorie auch in die Praxis umsetzen kann und die Fähigkeit besitzt, den Jüngsten-Führerschein zu erringen oder eine andere Segelprüfung zu bestehen. Eine Abwechslung bieten die Wanderfahrten, die in jedem Jahr durchgeführt werden.

Gesegelt wird im OSVE z. Zt. in der Europ-, Piraten und Laser-Jolle sowie in vereinseige­nen Booten, den Optimisten, der H-Jolle und der V-B-Jolle.

Bei der Vielfalt der Aktivitäten konnte sich der Jugendwart bisher dankenswerterweise im­mer auf seine Helfer einschließlich der Eltern der Jugendlichen verlassen. Hierfür sagt der OSVE ein herzliches Dankeschön.

Heute wird immer öfter davon gesprochen, die Jugend hätte in unserer Gesellschaft keine Vorbilder, keine Perspektiven mehr: der Jugendwart und seine Helfer, die ehrenamtlich für die Segeljugend bei uns im OSVE arbeiten, sind den Jugendlichen Vorbilder dafür, viel­leicht später auch einmal für den Verein dazusein und ehrenamtliche Arbeit zu überneh­men. Das ist eine Perspektive.

Wenn man die Zeit von 1923 - 1994 Revue passieren läßt, so kann der OSVE sehr stolz auf die Erfolge sein, die Jugendliche seit der Gründung der ersten Jungendabteilung erse­gelt haben. Kreis-, Landes-, ja sogar Deutsche Meisterschaften wurden errungen. Da diese Erfolge neben der ehrenamtlichen Arbeit auch Kosten verursachen, sei an dieser Stelle auch einmal der Stadt Eutin, dem Kreis OH, dem Kreissportverband und dem L.S.V. gedankt, die für Sportförderung und Zuschüsse gesorgt haben. Außerdem sei den vielen „Sponsoren“ gedankt, die mit Geld und Sachspenden die Jugendgruppe immer wieder unterstützen.

Daß im erweiterten OSVE-Vorstand heute von 9 Mitgliedern 6 aus einer Jugendgruppe hervorgegangen sind und dem Verein die Treue gehalten haben, sollte ein weiterer Ansporn für die Jugend sein, sich später auch einmal aktiv an der Vereinsarbeit zu beteiligen.

Der OSVE kann nur weiterbestehen, wenn die Jugend sich dem Verein langfristig verbunden fühlt. Sorgen auch wir älteren Segelkameraden dafür, daß es in Zukunft bei einem guten Miteinander bleibt zum Wohle unseres OSVE.

30.  Juni 1994
Klaus Schöning

Pressewart OSVE

 

 

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